So schaffst du jede Prüfung – 6 Tipps um effizienter zu Lernen

So schaffst du jede Prüfung – 6 Tipps um effizienter zu Lernen

  1. Überblick + Planung: Um Zeit zu sparen ist es ganz wichtig, dass man zu Beginn des Semesters für die anstehenden Prüfungen plant und die Lernunterlagen für alle Fächer bereits zusammensucht. Am Besten schreibt man eine Liste mit den antstehenden Prüfungen für das aktuelle Semester. Danach fragt man seine Lehrer, Professoren und Studenten im höheren Semester nach dem Prüfungsaufbau- und ablauf für die einzelnen Fächer. Zum Beispiel gibt es bei fast allen Prüfungen zuerst einen MCQ Test, jedoch nicht immer. Suche den Kontakt mit Studenten aus dem Jahr über dir und frage, wie und mit welchen Unterlagen sie gelernt haben. Als nächstes drucke dir für jedes Prüfungsfach den Fragenkatalog aus. Es ist sehr zeitaufwendig, für alle Fächer eigene Notizen zu machen, damit musst du direkt zum Semesteranfang beginnen. Tipp: Frage Kommilitonen aus den höheren Semestern ob sie dir die geschriebenen Essays zuschiken können und drucke sie direkt aus sodass du nur noch von einer Quelle lernen musst. Vergleiche die Essays mit allen Vorlesungen (die sind bereits online) und ergänze fehlende Informationen, die relevant sind.

    Mit dieser Vorgehensweise hast du wenn die Prüfungsphase beginnt schon alles bereit und musst die Sachen nicht mehr zusammensuchen, sondern „nur noch“ lernen. Im besten fall hast du schon e während des Semesters alles einmal durchgelesen und markiert.

  2. Zeitmanagement: Um Stress zu vermeiden und dein Lernpensum sinnvol aufzuteilen, stelle dir für jedes Fach einen eigenen Lernplan auf. Beginne mit den Pflichtfächern (Fächer, die man bestehen muss um ins nächste Jahr zu kommen) und den Fächern, die am umfangreichsten sind. Schreibe dir auf, wie viel Zeit du benötigen wirst um den Lernkatalog komplett einmal durchzuarbeiten.

    Beginne damit, alle Fächer aufzulisten und überlege dir dann, was Priorität ist und sortiere die Lerninhalte nach Wichtigkeit. Neben der Uni und deiner Freizeit die du brauchst, musst du realistisch bleiben, wie viel Zeit du fürs Lernen aufwenden kannst. Verschaffe dir eine Übersicht über die Wochen und Tage. Sinnvoll ist es, einen Wochenplan zu erstellen und dort einzutragen was du lernen willst und auf welche Tage du den Stoff verteilst.

    Tipp: Nutze dazu entweder eine App oder male dir den Plan tabellarisch aufs Papier. Dein Lernplan sollte immer abrufbar für dich sein.

  3. Die perfekte Lernumgebung: Das A und O um effektiv lernen zu können ist ein ruhiges und konzentrationsförderndes Umfeld → Egal ob zuhause oder in der Bibliothek. Sorge dafür, dass der Lernplatz ausreichend beleuchtet ist, wichtig für alle die am Tablet oder Computer lesen: Wenn der Bildschirm zu hell eingestellt ist ermüden die Augen auf Dauer.

    Achte auf die Geräuschkulisse: Manchen hilft es beim Lernen Musik zu hören, andere benötigen absolute Stille, das ist jedoch Typ-Sache. Tipp: Immer Ohrstöpsel und Kopfhörer mitnehmen

  4. Schlaf + Erholung: Achte auch im Prüfungsstress darauf, ausreichend zu schlafen und Pausen einzulegen. Plane deine Pausen im Lerntagesplan ein! Schlafen ist wichtig, um die gelernten Informationen zu verarbeiten. Am Tag werden die Infromationen temporär behalten, im Tiefschlaf werden die neuen Inhalte in unserem Langzeitgedächtnis abgespeichert.

  5. Lerne in deinen Leistungsphasen: Um sich optimal vorzubereiten ist es wichtig herauszufinden, welcher Lerntyp man ist. Die einen lernen besser morgens, andere besser in der Nacht. Genauso wie es Frühaufsteher und Langschläfer gibt, gibt es auch auch unterschiedliche Lerntypen. Wir unterschieden zwischen Lerchen, Eulen und Normaltypen:

    Lerchen sind Frühaufsteher, ihre Hochphase liegt zwischen 7 und 12 Uhr. Eulen sind Nachtmenschen, ihr erstes Hoch erreichen sie zwischen 10 und 12 Uhr, das zweite zwischen 15 und 18 Uhr. Nach 21 Uhr bis spät in die Nacht sind sie nochmals konzentrierfähig.

  6. Wiederholungsphase: 5 bis 7 Tage vor dem Prüfungstag solltest du nichts mehr neues dazu lernen sondern nur noch wiederholen. Es kommt nicht darauf an, wie lange etwas gelernt wurde, sondern wie oft. Wiederhole den Lernstoff so oft es geht, damit die Informationen im Langzeitgedächtnis ankommen. Das Wiederhoeln verbessert die Kommunikation zwischen den Nervenzellen – Langzeitpotenzierung.

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Comment (1)

  • lehrmittel-shop Reply

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Wichtig ist, dass man beim Lernen immer strukturiert bleibt und sich nicht verrückt machen lässt.
    Mit besten Grüßen,
    Bernd

    1. November 2019 at 12:25

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