Plovdiv – Die älteste Stadt Europas

Plovdiv – Die älteste Stadt Europas

Die Stadt Plovdiv hat neben der hervorragenden medizinischen Universität auch noch vieles mehr zu bieten. Mit circa 340 000 Einwohner ist sie damit nach der Hauptstadt Sofia die zweitgrößte Stadt Bulgariens. Plovdiv zählt zu den Kulturhauptstädten Europas 2019 und ist damit seit diesem Jahr noch attraktiver für Touristen geworden. Die Stadt liegt im südlichen Teil des Landes neben dem Fluss Maritsa und wurde auf sieben Hügeln erbaut. Durch die südliche Lage herrschen hier heiße Sommer und milde Winter. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem die vielen historischen Denkmäler, die wunderschöne Altstadt, die Hügel mit ihren Aussichten sowie die Dschumaja Moschee. In diesem Artikel beschreiben wir die wichtigsten und sehenswertesten Spots in Plovdiv.

Antikes Amphitheater
Das antike Theater liegt mitten in der Altstadt zwischen zwei Hügeln. Es wurde im zweiten Jahrhundert nach Christus erbaut und ist bis heute eines der am besten erhaltensten antiken Theater auf der ganzen Welt. Der Zuschauerbereich ist wie ein Amphitheater angeordet und besteht aus zwei Rängen mit 14 Reihen aus Marmorsitzen. Während der Sommersaison finden hier verschiedene Veranstaltungen statt, zum Beispiel Opernaufführungen, Folklore- und Rockfestivals. Außerdem eignet sich das Theater als perfekter Ort um spazieren zu gehen und danach eine wunderschöne weitausreichende Aussicht über Plovidv zu genießen. Das Theater ist nur 7 Minuten Gehweg von der Altstadt entfernt, drum herum befinden sich zahlreiche Cafes, Restaurants und Museen.

Kapana
Der Name Kapana, was auf deutsch übersetzt „Falle“ bedeutet, kommt daher, dass man sich damals in den engen Gassen leicht verlaufen konnte. Das Viertel besteht aus Pflastersteinstraßen, geschmückt mit kleinen Fähnchen und die Atmosphäre ist einfach nur idyllisch. Heute ist es das Kreativquartier Plovdivs, viele Künstler und Kreative haben hier ihre Läden, Bars, Cafés, Galerien und Ateliers eröffnet.
Vorallem abends an den Wochendenist das Kapana voll von Studenten, die dort ihre Zeit zusammen genießen.

Dschumaja-Moschee
Die Dschumaja-Moschee ist eine türkische Moschee im Stadtzentrum und das bedeutenste muslimische Heiligtum in Plovdiv. Sie zählt zu einem der ältesten Kulturgebäude des Balkans, der Bau wurde aus der byzantinischen und altbulgarischen architektonischen Technik beeinflusst. Von innen ist die Moschee mit Fresken aus pflanzlichen Ornamenten verziert, außen schmücken Palmen das Gebäude. Direkt vor der Moschee befinden sich die Katakomben eines römischen Amphitheaters, Cafés und Restaurants.

Ruderkanal
Der Ruderkanal in Plovidv ist die größte Sportanlage aus der Balkanhalbinsel, ein künstlicher See der seit 1988 als Regattastrecke für den Rudersport genutzt wird. 2018 fanden erneut die Weltmeisterschaften im Rudern hier statt. Mit einer Länge Beckenlänge von 2200 Metern ist der Ruderkanal neben dem Sport der beliebteste Ort zum Spazierngehen und Rad fahren in Plovdiv. Um den Ruderkanal herum gibt es einige Bänke, Cafes, Restaurants und weitere Sportanlagen für Fußball, Tennis, Basketball etc.

Tipp: Am schönsten ist es am frühen Abend, dann kann man den Sonnenuntergang ganz nah dort genießen.

Alyosha Statue
„Alyosha“ ist der Name eines emaligen sowjetischen Soldaten, dessen Denkmal auf dem Bunarjik-Hügel in Plovdiv steht. Die Statue ist 11 Meter und steht auf einem 6 Meter hohem Sockel. Das Denkmal wurde zu Gedenken an die Verluste der Besatzung der Sowjektunion durch Bulgarien im Zweiten Weltkrieg erbaut.
Den Berg kann man in 20 Minuten von unten zu Fuß erreichen und von ganz oben hat man die beste Aussicht rundherum über die ganze Stadt Plovdiv.

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