Allgemein

An vielen Kosten für ein Studium im Ausland beteiligt sich der Staat

Was die wenigstens Wissen ist, dass viele Kosten von der Steuer absetzbar sind .

Und somit sind die Kosten für das Medizinstudium in Bulgarien überschaubar und sogar im Vergleich zu Deutschland gering sind.

Für viele sind die hohen Studiengebühren an den medizinischen Universitäten in Bulgarien kein geringer Verlust, jedoch können Sie Ihre Studiengebühren vollständig als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

Falls Sie einen Studienkredit aufnehmen sollten und die Studiengebühren nicht selbständig bezahlen besteht die Möglichkeit die Zinsen von diesem Kredit steuerlich verrechnen zu lassen.

Auch die im Vorraus entstandenen Kosten und Ausgaben für die Bewerbung um einen Studienplatz im Ausland können abgesetzt werden , wie z.B. : Bewerbungsmappe, Anmeldegebühren, amtliche Beglaubigungen, unsere Servicegebühr oder Testgebühren.

Auch die Flugkosten und Taxifahrten können bei Vorlage von Nachweisen abgesetzt werden, als Nachweis werden die Flugtickets, Quittungen etc. gewertet.

Falls der Weg zur Universität weiter entfernt ist kann durch die Nutzung der Entfernungspauschale (Distanz Wohnung zur Uni) die Steuer abgesetzt werden.

Und auch die Unterkunftskosten können von der Steuer komplett abgesetzt werden, die Ausgaben für Miete und Nebenkosten dürfen nicht mehr als 1 000 Euro monatlich übersteigen und die tatsächlichen Kosten sind durch Nachweise (Mietvertrag und Quittungen) zu belegen.

Für die ersten drei Monate im Ausland kann man sogar tägliche Pauschalbeträge für die Verpflegung in Anspruch nehmen, für Bulgarien beträgt diese Pauschale 22 Euro ( Quelle: BMF 2016)

Aber nicht nur das natürlich gilt auch für ein Studium im Ausland, dass alle eindeutig zu Studienzwecken aufgebrachte Ausgaben als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden können, dazu zählen unter anderem :

  1. Arbeitsmittel
  2. Fachliteratur
  3. Drucken & Binden von Abschluss- oder Seminararbeiten
  4. Berufskleidung & Reinigungskosten
  5. Auslandskrankenversicherung

Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit eines Auslandsstudiums :

Das Hauptkriterium für das Absetzen der Steuern ist, dass die an einer ausländischen Universität erbrachten Studienleistungen in Deutschland anerkannt werden.

Und somit erfüllt jeder Student der an einer bulgarischen Universität immatrikuliert ist dieses Hauptkriterium.

„Studien- und Prüfungsleistungen, die an ausländischen Hochschulen erbracht worden sind, werden anerkannt, wenn ihre Gleichwertigkeit festgestellt ist.“ (§ 20 HRG / Hochschulrahmengesetz)

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Ein Erfahrungsbericht über die Medical University of Plovdiv

Ich heiße Ann-Cathrin und bin Medizinstudentin im 6. Jahr an der Medical University Plovdiv. Ich darf inzwischen auf fast 6 aufregende Jahre hier in Bulgarien zurückblicken.

2014 entschied ich mich also nach Plovdiv „auszuwandern“, um hier endlich meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Heute fast 6 Jahre später, bin ich unglaublich glücklich über diese Entscheidung.

Jeder große Schritt ist mit ebenso großen Sorgenfalten verbunden. Ich war mir „damals“ nicht sicher, ob meine einfaches Schulenglisch ausreichend ist, um damit zu studieren. Und dann ausgerechnet eines der anspruchsvollsten Fächer, Medizin. Wie sich dann aber schnell herausgestellt hat, war diese Sorge völlig unbegründet. Das Studium auf Englisch macht sehr viel Spaß.

Die MUP, wie wir unsere Uni hier alle nennen, ist im wesentlichen eine große Familie. Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, der Kontakt zu Assistenten und Professoren kann hier und da schon fast freundschaftlich beschrieben werden und so entsteht eine sehr angenehme Atmosphäre quer durch alle Jahrgänge.

Einmal im Jahr findet mindestens ein Ball statt, wo wir alle zusammenkommen und uns gemeinsam feiern, Professoren, Assistenten und wir eben.

Unsere Uni ist das blühende Leben der Kulturen. Das macht sich nicht nur auf dem Campus bemerkbar, sondern auch in den vielen Aktivitäten, die das ganze Jahr über stattfinden. In Plovdiv und an unserer Uni ist die ganze Welt zu Hause.

Aber ohne Fleiß kein Preis. Nach dem Vergnügen also die Arbeit. Es gibt kleine Lerngrüppchen, Individual-Lerner, und Angebote der höheren Semester, die einem den Start ins Studium erleichtern. Testate (wir nennen sie hier Colloquium) finden regelmäßig statt, in allen Fächern. Und zwei Mal im Jahr stehen die großen Klausurenphasen an, im Januar und im Juni/Juli.

Und was ist mit Bulgarisch? Im ersten und zweiten Studienjahr steht die hiesige Landessprache auf dem Stundenplan. Von Smalltalk bis medizinischer Anamnese, wird das gesamte Spektrum abgedeckt. Damit findet man sich super im klinischen Abschnitt zurecht. Denn hier beginnt der wohl interessanteste Teil des Studiums.

Unsere Patienten lernen wir in den öffentlichen und privaten Kliniken unserer Universität kennen. Die klinischen Fächer werden direkt am Patientenbett nebst Vorlesung unterrichtet. „Hands on experience“ wird bei uns groß geschrieben und die meisten Patienten sind uns außerordentlich wohl gesonnen, besonders weil es mit der Sprache dann doch mal hier und da hakt (für diese Fälle übersetzen dann unsere Assistenten).

In den klinischen Semestern werden unsere Examen zusätzlich auch praktisch am Patientenbett durchgeführt. Das nötige Know-How wird in den Einführungs- und Vertiefungskursen vermittelt. Das gesamte dritte Studienjahr werden so z.B. die Techniken der Anamnese-Erhebung und der vollständigen körperlichen Untersuchung in den Bereichen der Inneren Medizin und Chirurgie unterrichtet.

Nach einem langen und anstrengenden Tag, möchte man sich dann mit seinen Freunden entspannen. Dazu gibt es in Plovdiv unendlich viele Möglichkeiten. Da ist für jeden etwas dabei. Unser „Kapana“ ist legendär für lange Partynächte. Es gibt außerdem diverse Clubs. Und wer sich von langen Nächten erholen möchte, der kann sich im Spa der örtlichen Hotels verwöhnen lassen. In Plovdiv lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Plovdiv ist einfach optimal in vielerlei Hinsicht!

Tja, aber so schön und toll hier alles ist, zu Hause ist es eben doch am besten. In den vergangenen 6 Jahren haben wir ein großes Netzwerk an Fahrern aufgebaut, die uns günstig und sicher nach Sofia zum Flughafen bringen (und uns dort auch wieder abholen).

Wenn ich heut nochmal vor der Selben Entscheidung stehen würde, mit dem Wissen von heute würde ich mich im jeden Fall, sofort wieder für Plovdiv entscheiden.

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Die Bulgarische Sprache im Medizinstudium

Vor der Bewerbung fragen sich viele Interessenten in wie weit die bulgarische Sprache das Medizinstudium in Bulgarien prägt, in wie weit die Sprache erlernt wird und wie gut sollte jeder einzelne die Sprache beherrschen ?

Allgemein zu der bulgarischen Sprache:

In Bulgarien ist die Amtssprache bulgarisch und die offizielle Schrift Kyrillisch.
In den Schulen werden vor allem Englisch, Russisch und Deutsch als Fremdsprachen angeboten und so ist es keine Seltenheit, dass sehr viele Einwohner eine dieser Sprachen fließend sprechen.
Deutsch sprechendes Personal ist so gut wie überall zu finden in den größeren Städten wie z.B. Plovdiv.
Somit müssen sich die Studenten keineswegs die bulgarische Sprache im voraus beherrschen.
Die Sprache wird in den ersten zwei Studienjahren fest in den Studienplan integriert, dadurch erlernen die Studenten die bulgarische Sprache schrittweise.
In den ersten zwei Semester erlernen die Studenten das nötige Vokabular und die grundlegende Grammatik um im Alltag kommunizieren zu können.
Auch das Alphabet wir einem erklärt und gezeigt und so erlernt man kinderleicht das kyrillische Alphabet.
Aber nicht nur die Theorie steht hier im Vordergrund, die Professoren geben sich sehr große Mühe die bulgarische Kultur als auch die bulgarischen Besonderheiten jedem Einzelnen nahe zu legen.
So ist es keine Seltenheit, dass Ausflüge in die Nachbarstädte geplant werden um den Zauber Bulgariens mit einigen Augen zu erleben.
In den darauf Folgenden zwei Semester begleitet einen die bulgarische Sprache weiterhin nur diesmal wird der Fokus auf das medizinische Vokabular gelegt.
Langsam aber sicher wird man ab dem 3.Semester auf den klinischen Abschnitt vorbereitet.
Am Ende des zweiten und vierten Semester wird jeweils eine Abschlussprüfung in der bulgarischen Sprache abgelegt.
Das Ziel aller Universitäten ist das Erreichen von Sprachkenntnissen auf dem B2-Level, dass wird dann auch mit einem Zertifikat belohnt.

Nun in wie weit wird die bulgarische Sprache im Alltag bzw. in der Klinik benötigt ?

Einigen fällt das Erlernen einer fremden Sprache kinderleicht anderen fällt es unheimlich schwer.
Kein Grund zur Sorge, die bulgarische Sprache wird einem keineswegs im Studium zur Last fallen oder behindern.
Auch wenn die bulgarische Sprache beim Lernen schwer gefallen ist werden die Studenten im klinischen Teil von deren englischsprachigen Professoren begleitet.
Auch wenn die meisten Patienten im Krankenhaus nur der bulgarischen Sprache mächtig sind beeinflusst es keineswegs das Lernen , denn der praktische Unterricht findet auch in den Krankenhäusern auf Englisch statt und die Professoren übersetzen die Symptome der einzelnen Patienten auf Englisch und die weitere Kommunikation und Diskussion findet mit dem jeweiligen Professor statt.

Im Allgemeinem kann man sagen das die bulgarische Sprache ein wichtiger Bestandteil während des Studiums in Bulgarien ist, jedoch keineswegs das Studium im geringsten beeinflusst.
Außerdem schmückt eine weitere erlernte Sprache jeden Lebenslauf in der Zukunft !
Und es erfreut einen selbst wenn man sich selbstständig ein Taxi auf bulgarische Rufen kann oder auf bulgarisch vor der Familie im Restaurant bestellen kann, auch wenn das Personal in den Restaurants Englisch spricht.

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Famulatur- Das Praktikum des Medizinstudenten

Die Famulatur hat den Zweck, die Studierenden mit der ärztlichen Patientenversorgung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Krankenversorgung vertraut zu machen.
In Deutschland muss jeder Medizinstudent im klinischen Teil des Studiums, nach bestandenem Physikum und bis zum Beginn des praktischen Jahres, insgesamt vier Famulaturen von jeweils 30 Tagen Dauer in der vorlesungsfreien Zeit ableisten.
In Bulgarien haben die Medizinstudenten auch ein Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren.
Nachdem sechsten Fachsemester hat der Student zu entscheiden in welchen Bereichen er seine Famulatur absolvieren möchte.
Während der Semesterferien ist es die Pflicht eines jeden Studenten ein vierwöchiges Praktikum im Krankenhaus nach freier Wahl zu absolvieren.
Im voraus kriegt jeder Student eine Bescheinigung ausgehändigt auf der dokumentiert wird in welchen Fachbereichen sich der Studierende weiterbilden möchte.
Nach 6 Semestern stehen Folgende Stationen zur Auswahl:
Innere Medizin
(Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Dermatologie, Psychiatrie, Pädiatrie etc.)
Chirurgie
(Neurochirurgie, Urologie, Kinderchirurgie, Anästhesie und Reanimation, Orthopädie und Traumatologie etc.)

Aus beiden Blöcken hat man sich für je 2 Fachbereiche zu entscheiden und je eine Woche auf der zugeteilten Station zu verbringen.
Es besteht die Möglichkeit die Famulatur auch in Deutschland an einem beliebigen Krankenhaus zu absolvieren und die Bescheinigung an seiner Universität einzureichen.
Jede der fünf Universitäten in Bulgarien rechnen die Famulatur in Deutschland vollständig an.
Und falls sich der Studierende dazu entscheidet seine Auslandserfahrung zu erweitern besteht die Möglichkeit nach vorheriger Absprache mit dem Sekretariat seine Famulatur in jedem beliebigen Land Europas zu absolvieren, denn auch das wird dem Studierenden vollständig angerechnet.
Nachdem 8 Semester ist eine erneute Famulatur abzulegen auch hier kann frei gewählt werden, wo dieses Praktikum absolviert werden soll.
Diese Famulatur unterscheidet sich keineswegs von der ersten, jedoch sind dieses mal andere Fachgebiete gegeben.

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So schaffst du jede Prüfung – 6 Tipps um effizienter zu Lernen

  1. Überblick + Planung: Um Zeit zu sparen ist es ganz wichtig, dass man zu Beginn des Semesters für die anstehenden Prüfungen plant und die Lernunterlagen für alle Fächer bereits zusammensucht. Am Besten schreibt man eine Liste mit den antstehenden Prüfungen für das aktuelle Semester. Danach fragt man seine Lehrer, Professoren und Studenten im höheren Semester nach dem Prüfungsaufbau- und ablauf für die einzelnen Fächer. Zum Beispiel gibt es bei fast allen Prüfungen zuerst einen MCQ Test, jedoch nicht immer. Suche den Kontakt mit Studenten aus dem Jahr über dir und frage, wie und mit welchen Unterlagen sie gelernt haben. Als nächstes drucke dir für jedes Prüfungsfach den Fragenkatalog aus. Es ist sehr zeitaufwendig, für alle Fächer eigene Notizen zu machen, damit musst du direkt zum Semesteranfang beginnen. Tipp: Frage Kommilitonen aus den höheren Semestern ob sie dir die geschriebenen Essays zuschiken können und drucke sie direkt aus sodass du nur noch von einer Quelle lernen musst. Vergleiche die Essays mit allen Vorlesungen (die sind bereits online) und ergänze fehlende Informationen, die relevant sind.

    Mit dieser Vorgehensweise hast du wenn die Prüfungsphase beginnt schon alles bereit und musst die Sachen nicht mehr zusammensuchen, sondern „nur noch“ lernen. Im besten fall hast du schon e während des Semesters alles einmal durchgelesen und markiert.

  2. Zeitmanagement: Um Stress zu vermeiden und dein Lernpensum sinnvol aufzuteilen, stelle dir für jedes Fach einen eigenen Lernplan auf. Beginne mit den Pflichtfächern (Fächer, die man bestehen muss um ins nächste Jahr zu kommen) und den Fächern, die am umfangreichsten sind. Schreibe dir auf, wie viel Zeit du benötigen wirst um den Lernkatalog komplett einmal durchzuarbeiten.

    Beginne damit, alle Fächer aufzulisten und überlege dir dann, was Priorität ist und sortiere die Lerninhalte nach Wichtigkeit. Neben der Uni und deiner Freizeit die du brauchst, musst du realistisch bleiben, wie viel Zeit du fürs Lernen aufwenden kannst. Verschaffe dir eine Übersicht über die Wochen und Tage. Sinnvoll ist es, einen Wochenplan zu erstellen und dort einzutragen was du lernen willst und auf welche Tage du den Stoff verteilst.

    Tipp: Nutze dazu entweder eine App oder male dir den Plan tabellarisch aufs Papier. Dein Lernplan sollte immer abrufbar für dich sein.

  3. Die perfekte Lernumgebung: Das A und O um effektiv lernen zu können ist ein ruhiges und konzentrationsförderndes Umfeld → Egal ob zuhause oder in der Bibliothek. Sorge dafür, dass der Lernplatz ausreichend beleuchtet ist, wichtig für alle die am Tablet oder Computer lesen: Wenn der Bildschirm zu hell eingestellt ist ermüden die Augen auf Dauer.

    Achte auf die Geräuschkulisse: Manchen hilft es beim Lernen Musik zu hören, andere benötigen absolute Stille, das ist jedoch Typ-Sache. Tipp: Immer Ohrstöpsel und Kopfhörer mitnehmen

  4. Schlaf + Erholung: Achte auch im Prüfungsstress darauf, ausreichend zu schlafen und Pausen einzulegen. Plane deine Pausen im Lerntagesplan ein! Schlafen ist wichtig, um die gelernten Informationen zu verarbeiten. Am Tag werden die Infromationen temporär behalten, im Tiefschlaf werden die neuen Inhalte in unserem Langzeitgedächtnis abgespeichert.

  5. Lerne in deinen Leistungsphasen: Um sich optimal vorzubereiten ist es wichtig herauszufinden, welcher Lerntyp man ist. Die einen lernen besser morgens, andere besser in der Nacht. Genauso wie es Frühaufsteher und Langschläfer gibt, gibt es auch auch unterschiedliche Lerntypen. Wir unterschieden zwischen Lerchen, Eulen und Normaltypen:

    Lerchen sind Frühaufsteher, ihre Hochphase liegt zwischen 7 und 12 Uhr. Eulen sind Nachtmenschen, ihr erstes Hoch erreichen sie zwischen 10 und 12 Uhr, das zweite zwischen 15 und 18 Uhr. Nach 21 Uhr bis spät in die Nacht sind sie nochmals konzentrierfähig.

  6. Wiederholungsphase: 5 bis 7 Tage vor dem Prüfungstag solltest du nichts mehr neues dazu lernen sondern nur noch wiederholen. Es kommt nicht darauf an, wie lange etwas gelernt wurde, sondern wie oft. Wiederhole den Lernstoff so oft es geht, damit die Informationen im Langzeitgedächtnis ankommen. Das Wiederhoeln verbessert die Kommunikation zwischen den Nervenzellen – Langzeitpotenzierung.

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Varna – Die Hafenstadt am schwarzen Meer

Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und zählt zu den meistbesuchten Touristenstädten Europas. Sie
liegt an der Nordküste des Schwarzen Meeres und hat mehr als 347 840 Einwohner.
Varna ist eine großartige Stadt, die so ziemlich alles bietet. Aber was macht Varna so besonders?
7 Gründe um nach Varna zu gehen:

1. Das Wetter
In Varna herrscht ein mildes Klima, die kältesten Monate sind von Dezember bis März, dort liegen die
Temperaturen durschnittlich zwischen 5 und 10 Grad Celsius. Ab Mai bis Oktober ist hier Sommer!
Dabei liegen die Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad Celsius, die heißesten Monate sind der Juli und
August. Hier eignent sich das Wetter perfekt für Strandtage.

2. Strände und Resorts
Das beliebteste Urlaubsziel sind die Goldstrände („Golden Sands Beach“). Das Gebiet ist hervorragend
ausgestattet und hat weitläufige Strände, die teilweise bis zu 100 Meter breit sind. Bei
Wassertemperaturen von 24 Grad Celsius im Sommer, ist das schwimmen sehr angenehm. Hier ist man
auch mit Sport und Unterhaltung an einigen Stränden gut versorgt. Das gesamte Gebiet der Goldstrände
steht unter Naturschutz, daher ist die Umgebung wunderschön und das Wasser kristallklar. Das älteste
und berühmteste Resort am Schwarzen Meer ist das St. Constantine & Elena. Mit über 50.000
Quadratmeter Fläche bietet das Strandresorts saubere Sandstrände mit zwei Yachthäfen und zahlreichen
Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten an.

3. Geschichte
In Varna wurden die Teile des ältesten Goldschatzes der Welt (4600 – 4200 v.Chr.) gesehen. Es gibt auch
noch viele andere Schätze aus den danachfolgenden Epochen und Kulturen wie zum Beispiel aus der
Römischen, Griechischen, Thrakischen und Bulgarischen. Die Besucher der Stadt sind wahnsinnig
fasziniert und beeindruckt von den Sammlungen der vielen Museen.
Der Name der Stadt „Varna“ stammt durch die Ansiedlung von Slawen in der Umgebung von Oddessos
im 6. Jahrhundert. VARNA bedeutet schwarz.

4. Architetktur
Damals im Jahr 1878 war Varna eine osmanische Stadt, hauptsächlich aus Holzhäusern bestehend, die
durch enge Gassen durchzogen waren. Die Stadt war von einer Steinmauer mit Wassergraben und

Türmen umgeben. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert wurde die Stadt im westlichen Stil aus Neo-
Renaissance, Neo-Barock, Neoklassizismus und Jugendstil umgebaut.

5. Kultur
Varna ist eine weltoffene Stadt, in der man das ganze Jahr über Kunst- und Kulturaustellungen miterleben
kann. Hier gibt es zahlreiche Museen und Galerien, Kulturveranstaltungen zu Musik, Folklore, Balett,
Oper und Theater, Präsentationen von Filmen, sowie Freiluftausstellungen.

6. Gastronomie
Die bulgarische Küche ist sehr vielfältig und lecker. Hierzu gehören verschiedene Arten von Salaten,
Brotarten, Eintöpfe und weitere regionale Gerichte. Die meisten Gerichte werden nach traditionellen
Rezepten zubereitet, die von Generationen zu Generationen weitergegeben wurden. In Varna gibt es viele
traditionelle bulgarische Restaurants und Weingüter, wo man die berühmten Gerichte probieren kann.

7. Nachtleben
Varna hat ein beeindruckendes Nachtleben, man sagt auch die Stadt schläft niemals. Im den
Sommernächten ist es nahezu unmöglich einen geschlossenen Club oder Bar zu finden. Die meisten Bars
befinden sich direkt am Strand, in der Nähe des Sea Garden.

 

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Die Studentenstadt-Pleven

Die Stadt Pleven liegt im Tal des Flusses Tutscheniza (im mittleren Teil Bulgariens) 160 Kilometer von Sofia und 320 Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt. Die schöne Kleinstadt mit ungefähr 135 000 Einwohnern liegt nur 30 km südlich von der Donau und zeichnet sich durch sehr kalte Winter (zwischen -15 und -20 Grad Celsius) und sehr heiße Sommer (+35 – 40 Grad Celsius) aus. Es ist eine der ökologisch saubersten Städte in Bulgarien, Pleven ist umgeben von Wäldern und Parks.

Interessante Sehenswürdigketien und Orte der Stadt sind der Kailaka Park, der Skobelev-Park, das Pleven Panorama, die alte Brücke am Vid Fluss und auch das Weinmuseum. Im weiteren Artikel könnt ihr genaueres über die sehenswertesten Plätze und Monumente der Stadt nachlesen.

Pleven Panorama

Heute gibt es insgesamt 33 Panoramen auf der ganzen Welt. Eins davon wurde in Pleven gebaut und 1977 enthüllt. Das Denkmal ist den Schlachten der russichen Armee während des russisch-türkischen Krieges 1877/78 gewidmeten, durch die Bulgarien aus dem osmanischen Joch befreit wurde. Im Pleven Panorama sind Ereignisse, Malereien und architektonische Kunstwerke zu sehen.

Der Kaylaka Park

Der Park ist 10 000 Hektar groß und bietet eine einzigartige Kombination von Möglichkeiten zum Wander/Spazieren, Joggen, erholen und unterhalten. Steile Klippen, die höher als 20 Meter sind, eigenen sich außerdem gut zum Klettern. Das Gebiet des Kaylaka Parks wird viel von Familien und Studenten benutzt, es gibt Spielplätze, Grillplätze, Sportanlagen (Tennis, Basketball etc.), einen See auf dem Ruder-und Tretboot fahren kann, und vieles mehr. Imbisse und Cafés gibt es hier natürlich auch. Wer sich für Archäologie interessiert sollte unbedingt die Ruinen der römischen Festung von Storgosia besuchen.

Das regionalhistorische Museum

Das regionalhistorische Museum in Pleven wurde 1911 von der Museumssammlung der „Pleven Archaeological Society gegründet“. Damals im Jahre 1953 wurde es als ein staatliches historische Museum eröffnet, seit 2000 ist es ein regionales historisches Museum, dass das Gebiet von Pleven und Lovech abdeckt. Im Museum werden Fundstücke, kulturelle und historische Denkmäler, sowie Natruproben von Flora und Faune aus der eigenen Region ausgestellt. In den 24 Sälen mit über 5000 Museumswerten sind fünf Abteilungen untergebracht: Archäologie, osmanische Unterdrückung und bulgarische Wiedergeburt, Ethnographie, alte und neue Zeitgeschichte und Natur.

Mutter Bulgarien“

Das Denkmal „Mutter Bulgarien“ übersetzt aus dem bulgarischen „maika bulgaria“ wurde anlässlich des 100. Jahrestages der Befreiung Bulgariens errichtet. Es befindet sich vor dem Skobelev-Park Museum unmittelbar vor dem Stadtzentrum. Die 27 Meter hohe Statue wurde vom Bildhauer Dimitar Boykov und dem Architekten Atanas Atanasov angefertigt und stellt eine Komposition aus einer weiblichen Figur dar, die die Sklavenketten durchbricht, im Hintergrund mit einem Jahrhunderte alten Baum.

Weinmuseum

Das Weinmuseum befindet sich in einer Höhle des Kaylaka Parks und wurde 2008 in einem Projekt von bulgarischen und französischen Architekten, Designern und Önologen eröffnet. Die Ausstellung umfasst mehr als 7000 alte und über 6000 neue Weinflaschen, Fässer, Behälter und Geräte aus verschiedenen Zeitaltern, die zum Zubereiten, Servieren und Konsumieren von Wein verwendet werden. Im Museum hat man die Möglichkeit an einer Führung und oder einer Weinprobe teilzunehmen.

    
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Sofia – Die Hauptstadt Bulgariens

Bulgariens angenehm entspannte Hauptstadt wird oft von Besuchern übersehen, die sich eher direkt an die Küste oder die Skigebiete begeben. Sofia ist keine riesengroße Metropole, aber es ist eine moderne Stadt, mit vielen orthodoxen Kirchen, osmanischen Moscheen und Monumenten der Roten Armee, die einem ein exotisches Gefühl verleihen. Neben den Gebäuden und Boulevards bieten ausgedehnte Parks und gepflegte Gärten eine willkommene Erholung. Die Skipisten und Wanderwege des mächtigen Vitosha Gebirges sind nur eine kurze Busfahrt vom Zentrum entfernt. Sofia ist die Heimat der besten Museen, Galerien, Restaurants und Clubs Bulgariens.

Alexander Nevsky Kathedrale

Die prunkvolle Alexander-Nevsky-Kathedrale in Sofia ist nach der Kathedrale des Heiligen Sava in Belgrad (Serbien) die größte orthodoxe Kirche des Balkans. Das prachtvolle Gebäude enstand zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert vom russischen Architekten Alexander Pomeranzew, der das Gotteshaus in Moskau entworfen hat. Die Kathedrale erinnert an die über 200 000 russischen Soldaten, die im russich-osmanischen Krieg im 19. Jahrhunderts verstarben.

Vitosha Boulevard

Der Vitosha Boulevard ist die Haupteinkaufsstraße von Sofia, in der sich zahlreiche Geschäfte befinden. Die Fußgängerzone ist eine lange Straße, die sich durch das Zentrum von Sofia entlang zieht und auf der sich einige der schönsten Gebäude von Sofia befinden, wie zum Beispiel der Gerichtshof, die Sveta Nedelya Kirche und viele Nobelgeschäfte, Restaurants und Bars. Seinen Namen hat die Straße von Sofias Berg „Vitosha“, dem vierthöchsten Gipfel Bulgariens.

Justizplatz

Der Justizplatz bzw. Justizpalast (bulg.: „ СЪДЕБНА ПАЛАТА“) wurde in den 1940er Jahren aus einem eklektischen Mix verschiedener Epochen entworfen. Seine Vorderseite ist hin zum Boulebard Vitosha gerichtet und der Eingang wird von zwei Löwenstatuen geschmpckt, die auf beiden Seiten der Treppe auf einem Sockel stehen. Heute gilt der Palast als Kulturdenkmal.

Banja – Baschi Moschee

Die Banja-Baschi-Moschee wurde 1576 von einem türkischen Architekten erschaffen, ihr Minarett ragt über die Hauptstadt Sofias hervor. Die Moschee gehört zu den ältesten muslimischen Gebetshäusern Europas. Heute dient die Moschee nur noch zu Kultzwecken, hinter dem Gebäude befindet sich eine große Grünanlage mit Blumen und Bänken.

Nationaltheater „Iwan Wasow“

Das wunderschöne Nationaltheater „Iwan Wasow“ ist das größte Theater in Sofia und sticht mit seiner wunderschönen Bauart hervor. Hier kann man sich Theater, Opern- und Ballettaufführungen von hervorragenden bulgarischen Darstellen anschauen und anhören. Direkt nebenan kann man sich in entspannter Atmosphäre im Stadtgarten Gradska gradina niederlassen. Im Nationaltheater gibt es über drei Bühnen und Platz für 1000 Zuschauer.

Zentralkaufhaus

Das Zentralkaufhaus Sofias bekannt unter der Abkürzung ZUM ist ein Luxuskaufhaus im Zentrum der Hauptstadt. Das Einkaufszentrum liegt am Boulevard Knjaginja Maria Luisa an der Kreuzung zum Boulevard Alexander Dondukow.

Fazit:

Wer das Großstadtleben liebt ist in Sofia genau richtig aufgehoben, denn die Stadt ist lebendig und zugleich gibt es neben der Hektik genug ruhige Orte. Mit der Straßen- oder U Bahn kann man in wenigen Minuten alles erreichen, breite Straßen wechseln sich mit Fußgängerzonen mit gemütlichen Cafés ab. Der Flughafen ist mit dem Bus oder der Bahn schnell zu erreichen, dass heißt für reiselustige Menschen bietet sich viele Möglichkeiten für Kurzurlaube an. Wer die Natur und das Wandern liebt, kann sich in der Hauptstadt selbst ausleben. Natürlich eignet sich Sofia mit den zahlreichen Bars und Nachtclubs auch perfekt zum Feiern.

 

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Plovdiv – Die älteste Stadt Europas

Die Stadt Plovdiv hat neben der hervorragenden medizinischen Universität auch noch vieles mehr zu bieten. Mit circa 340 000 Einwohner ist sie damit nach der Hauptstadt Sofia die zweitgrößte Stadt Bulgariens. Plovdiv zählt zu den Kulturhauptstädten Europas 2019 und ist damit seit diesem Jahr noch attraktiver für Touristen geworden. Die Stadt liegt im südlichen Teil des Landes neben dem Fluss Maritsa und wurde auf sieben Hügeln erbaut. Durch die südliche Lage herrschen hier heiße Sommer und milde Winter. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem die vielen historischen Denkmäler, die wunderschöne Altstadt, die Hügel mit ihren Aussichten sowie die Dschumaja Moschee. In diesem Artikel beschreiben wir die wichtigsten und sehenswertesten Spots in Plovdiv.

Antikes Amphitheater
Das antike Theater liegt mitten in der Altstadt zwischen zwei Hügeln. Es wurde im zweiten Jahrhundert nach Christus erbaut und ist bis heute eines der am besten erhaltensten antiken Theater auf der ganzen Welt. Der Zuschauerbereich ist wie ein Amphitheater angeordet und besteht aus zwei Rängen mit 14 Reihen aus Marmorsitzen. Während der Sommersaison finden hier verschiedene Veranstaltungen statt, zum Beispiel Opernaufführungen, Folklore- und Rockfestivals. Außerdem eignet sich das Theater als perfekter Ort um spazieren zu gehen und danach eine wunderschöne weitausreichende Aussicht über Plovidv zu genießen. Das Theater ist nur 7 Minuten Gehweg von der Altstadt entfernt, drum herum befinden sich zahlreiche Cafes, Restaurants und Museen.

Kapana
Der Name Kapana, was auf deutsch übersetzt „Falle“ bedeutet, kommt daher, dass man sich damals in den engen Gassen leicht verlaufen konnte. Das Viertel besteht aus Pflastersteinstraßen, geschmückt mit kleinen Fähnchen und die Atmosphäre ist einfach nur idyllisch. Heute ist es das Kreativquartier Plovdivs, viele Künstler und Kreative haben hier ihre Läden, Bars, Cafés, Galerien und Ateliers eröffnet.
Vorallem abends an den Wochendenist das Kapana voll von Studenten, die dort ihre Zeit zusammen genießen.

Dschumaja-Moschee
Die Dschumaja-Moschee ist eine türkische Moschee im Stadtzentrum und das bedeutenste muslimische Heiligtum in Plovdiv. Sie zählt zu einem der ältesten Kulturgebäude des Balkans, der Bau wurde aus der byzantinischen und altbulgarischen architektonischen Technik beeinflusst. Von innen ist die Moschee mit Fresken aus pflanzlichen Ornamenten verziert, außen schmücken Palmen das Gebäude. Direkt vor der Moschee befinden sich die Katakomben eines römischen Amphitheaters, Cafés und Restaurants.

Ruderkanal
Der Ruderkanal in Plovidv ist die größte Sportanlage aus der Balkanhalbinsel, ein künstlicher See der seit 1988 als Regattastrecke für den Rudersport genutzt wird. 2018 fanden erneut die Weltmeisterschaften im Rudern hier statt. Mit einer Länge Beckenlänge von 2200 Metern ist der Ruderkanal neben dem Sport der beliebteste Ort zum Spazierngehen und Rad fahren in Plovdiv. Um den Ruderkanal herum gibt es einige Bänke, Cafes, Restaurants und weitere Sportanlagen für Fußball, Tennis, Basketball etc.

Tipp: Am schönsten ist es am frühen Abend, dann kann man den Sonnenuntergang ganz nah dort genießen.

Alyosha Statue
„Alyosha“ ist der Name eines emaligen sowjetischen Soldaten, dessen Denkmal auf dem Bunarjik-Hügel in Plovdiv steht. Die Statue ist 11 Meter und steht auf einem 6 Meter hohem Sockel. Das Denkmal wurde zu Gedenken an die Verluste der Besatzung der Sowjektunion durch Bulgarien im Zweiten Weltkrieg erbaut.
Den Berg kann man in 20 Minuten von unten zu Fuß erreichen und von ganz oben hat man die beste Aussicht rundherum über die ganze Stadt Plovdiv.

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Das Prüfungssytem – Wie laufen die Klausuren ab?

Wann finden die Prüfungen statt und wie viel Versuche gibt es?

An allen medizinischen Universitäten in Bulgarien hat man pro Studienjahr zwei Klausurenphasen. Die erste findet im Winter (Januar/Februar) am Ende des Semesters statt und die zweite „Session“ im Sommer (Juni/Juli). In der Regel sind die Prüfungen über einen Zeitraum von vier Wochen verteilt, je nach Umfang kann die Phase kürzer oder länger sein. In der Sommerphase gibt es für jede Prüfung zwei Versuche, danach hat man noch die Möglichkeit im September (zu Beginn des neuen Semesters) am dritten Nachschreibetermin teilzunehmen („Liquidation session“). Falls man noch Prüfungen von Januar nachholen muss, kann man diese nur im September schreiben. Für jede Prüfung hat man drei Versuche, d.h. Für die Fächer im Januar gibt es im September/Oktober dann zwei Versuche.

Je nach dem um welches Fach es sich handelt, ob es ein vorklinisch oder klinisches Fach ist und ob es ein rein theoretisches oder praktisches Fach ist, sind die Prüfungen unterschiedlich aufgebaut.

Insgesamt sind die Prüfungen trotzdem fast immer gleich strukturiert.

Wie sind die Prüfungen aufgebaut?

  1. Multiple – Choice Test: Meistens ist zu Beginn jeder Prüfung ein MCQ Test, für den man zwischen einer halben Stunde bis zu einer Stunde Zeit hat (je nach Umfang). Viele Facher gehen hierbei nach dem Ausschlussprinzip, d.h. Man muss den Test mit einer bestimmten Prozentzahl (50% – 70%) bestehen um am nächsten Part teilzunehmen.
  2. Essay schreiben: Aus dem gesamten Syllabus wird eine oder zwei Fragen per Losprinzip gezogen, das Thema muss man dann schriftlich ausführen. In der Regel hat man hier hierfür zwischen einer und anderthalb Stunden Zeit. Nach Abgabe wird der schriftliche Teil umgehend kontrolliert, in der Zwischenzeit hat man eine Pause bis man wieder aufgerufen wird.
  3. Mündliche Prüfung: Im mündlichen Teil kann sozusagen alles was prüfungsrelevant ist abgefragt werden. Die meisten Professoren beziehen sich jedoch auf das geschriebene Essay oder man muss nochmal ein neues Thema, dass im Syllabus vorkommt, ziehen. Der letzte Part in jeder Prüfung wird vom zuständigen Professor des Fachs geleitet, die ersten zwei von den Lehrern aus den Seminaren.

Noch am selben Tag der Prüfung erhält man sein Ergebnis. Direkt nach der mündlichen Prüfung erfährt man, ob man bestanden oder nicht bestanden hat und mit welcher Note. Die Abschlussnote wird in das Studentenbuch eingetragen, welches man zu jeder Prüfung mitnehmen muss!

Wichtig: Das Notensystem in Bulgarien ist umgekehrt gegenüber dem deutschen aufgebaut. 6 (exzellent) ist die Bestnote, 5 (sehr gut), 4 (gut), 3 (ausreichend) und 2 (schlecht) bedeutet durchgefallen.

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